NABU-Spachbrücken Wildkräuterwanderung

Offene Gärten in Spachbrücken 2025

Erster Juni, ein schönes Datum, Beginn des meteorologischen Sommers.

Langsam wird diese Veranstaltung zur festen Einrichtung im Ort. Bereits im Vorjahr fing Frau Fasterling damit an, nach begeisterten Gärtnern und Gärtnerinnen zu suchen, die bereit waren, ihre Gartentürchen interessierten Besuchern zu öffnen. Viele der Teilnehmer aus den Vorjahren konnten wieder für die Aktion, deren Hauptzweck das Aufzeigen von Alternativen zu den leidigen Schottergärten sein sollte, begeistert werden.

Der Nabu hatte wieder einen Stand im ersten Garten, wo man bereits vor Betreten das Fugengrün im Bürgersteig bestaunen konnte. Wildwiese und abwechslungsreiche Bepflanzung machten diesen ersten Besuch zum Erlebnis. Den zweiten Garten prägte der uralte, pittoreske Kirschbaum, den dritten -im Neubaugebiet- die gemütliche Atmosphäre der dicht bewachsenen zwei Ebenen. Garten Nummer vier, eines der Grundstücke welches man ansonsten hinter einem Hoftor nie zu Gesicht bekommt, kann mit Fug und Recht als Bauerngarten bezeichnet werden, Wiese, Gemüse, ein Backhaus, landwirtschaftliches Gerät, alles hübsch in Szene gesetzt. Garten Nummer fünf war sicherlich der kleinste der acht Gärten, aber gleichfalls durch die Unterteilung in zwei Ebenen und die vielen schattigen Sitzplätze sehr heimelig. In Garten Nummer sechs war die passend zur Bepflanzung liebevoll arrangierte Vintage-Dekoration das prägende Element, Teich und Badezuber ergänzten das Ganze. Garten Nummer sieben bestach mit dem Duft alter Rosen, die trotz der schattigen Lage in Hochform waren. Der letzte und achte Garten zeigte viele Möglichkeiten, Gemüse, Stauden und Kletterpflanzen harmonisch zu kombinieren. Eine eindrucksvolle Eidechsenburg war Blickfang in der Mitte.

Die Kinder der Dilsbachschule hatten wieder Schuhe bemalt und bepflanzt, um den Besuchern den Wechsel von einer zur anderen Ortsseite mit Farbe zu verschönern.

Das Wetter am Aktionstag war leider wankelmütig, so dass die sonst üblichen Besuche mit dem Fahrrad spärlicher ausfielen als bei den früheren Veranstaltungen. Aber echte Gartenfans lassen sich von ein wenig Regen (oder auch viel Regen…..oder auch richtig viel Regen), zum Glück immer wieder unterbrochen von sonnigen Phasen, eben nicht abhalten, es konnten trotzdem noch ungefähr zweihundert Besucher gezählt werden. Am späten Nachmittag zeigte dann die Sonne, was sie so drauf hat und beschien die vom Regen aufgefrischten Grundstücke.

Vielen Dank auch an die Walachei, die für diesen Sonntag den Pizzaofen in Betrieb genommen hatte und somit nach den optischen Eindrücken noch für das leibliche Wohl sorgen konnte!